Nachdem im Januar mehrere Projekte von neuen Ferienhaus-Entwicklungsprojekten infolge von Problemen der Investoren im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern gekommen sind, habe ich mich erst einmal mit dem Bürgermeister von Zehdenick, Herrn Dahlenburg und mit dem Landrat von Oberhavel Herrn Schröter getroffen. Einige Medien sind schnell dabei schon wieder alles schwarz zu malen.
Doch muss ich immer wieder feststellen, dass die Ferienhausprojekte, bei dem es sich um den Bau von neuen Qualitätshäusern in bester Lage und mit großen Grundstücken im Norden von Brandenburg handelt, ihre volle Berechtigung haben. Es gibt nicht viele Gebiete in Deutschland, die eine derartige Naturlandschaft zu bieten haben und doch unweit einer ebenfalls einzigartigen Metropole liegen.
Doch nun gibt es erstmals Probleme im Zuge der Finanzkrise. Schnell werden da von einigen Leuten Kritiken verteilt. Doch sollte man sich vielleicht erst einmal an die eigene Nase fassen. Ja, man muss in Deutschland die Frage stellen, wie man solche Projekte überhaupt erst möglich machen kann. Ich war seit 2,5 Jahren federführend bei der Planung mit dabei. In keinem Land gibt es eine derartige Bürokratie, derartige Hürden, derartig absurde Umweltgesetze die es fast jeden Investor unmöglich machen in einen überschaubaren Rahmen verlässlich zu planen. Kann man das aber nicht, dann wird man leicht Opfer von externen Einflüssen wie z.B. die Finanzkrise oder von der Spekulation der Grundeigentümer, die glauben jetzt noch besonders viel verdienen zu können. Dadurch aber werden solche Neuentwicklungen kaputt gemacht! Deutschland macht es für Neuentwicklungen und der Innovation für Ferienhäuser schwer wie in keinen anderen Land in Europa. Bevor die bürokratischen Hindernisse in Deutschland überwunden sind, ist die „Kapital-Karawane“ schon wieder weiter gezogen.
Investitionen erfordern heutzutage schnelle Beschlüsse und schnelle Umsetzung. Die Planungsphase für die Erschließung eines Ferienhausgebietes ist ungefähr so lange wie die Planungsphase für ein Hochhauskomplex in der Hauptstadt!
Doch sollte man nicht so schnell die Flinte ins Korn werfen. Grosse Projekte brauchen eben auch ihre Zeit. Ich habe auch nach meinen Gesprächen mit den Vertretern von Stadt und Land einen gewissen Optimismus für diese Region nicht verlieren können. Ja man kann gar nicht anders.
Wer einmal heute durch Oranienburg fährt, der kann das nachempfinden. Früher ein Ort durch den man eben fahren musste, wenn man in den Norden von Brandenburg wollte. Heute aber erstrahlt ein prunkvolles Schloss, Häuser werden wieder hergerichtet, Restaurants finden ihren Platz und ein System von Kanälen und Flüsschen durchzieht den ganzen Ort. In Kürze findet hier sogar die Bundesgartenshow 2009 statt. Immer mehr Menschen zieht es in diese attraktive Umgebung von Berlin. Nur wenige Kilometer davon entfernt, in Zehdenick befindet sich das einzigartige Netur-Refugium, dass das Zentrum für ein neues Ferienhaus-Dorf werden soll.