Arriving on a Saturday will increase the number of available properties

Wohin geht die Reise?

ITB 2010

 

Die ITB in Berlin gibt vorzügliche Möglichkeiten, den Finger an den Puls der Reisewelt zu legen.

NOVASOL war hier mit einem großen Stand vertreten. Dutzende von Partnern, Journalisten oder Geschäftsbeziehungen nutzen die Gelegenheit genauso wie Hunderte von NOVASOL- Gästen uns zu besuchen. Hinzu kommt das NOVASOL heute über ein Netzwerk in fast ganz Europa verfügt. Ob Mailand, Paris, Wien, Brüssel, Warschau, Prag, Budapest, Göteborg oder Zürich – NOVASOL ist überall auf diesen Reisemessen vertreten und sammelt Eindrücke und Informationen. Dies macht NOVASOL sehr speziell und einfach anders als so viele andere Unternehmen, die sich als Ferienhausvermittler deklarieren.

Niemand weiß heute schon wo die Reise wirklich hingeht. Man weiß es immer erst hinterher. Letztes Jahr war ein Jahr im Zeichen der globalen Finanzkrise, die viele Millionen von Menschen erschütterte. Allein aus Deutschland reisten 3-6% weniger. In ganz Europa waren es noch mehr. Viele aber wählten nur einen anderen Weg, eine andere Destination oder eine neue Unterkunft. Projektiert man diese Verschiebungen auf den gesamten europäischen Markt, so kann man fast von einer neuen Art von moderner„Völkerwanderung“ sprechen. Millionen von Menschen haben nicht nur ihr Reiseverhalten sondern auch ihre Zielgebiete verändert.

Dieses Jahr nun soll es wieder richten – aber haben wir die Krise schon hinter uns? Niemand wagt darauf eine eindeutige Antwort zu geben. Warten wir erst mal die NRW-Wahlen ab. Was passiert in Griechenland? „Volantil“ ist das Stichwort unserer Zeit – soll heißen – alles ist offen, nichts ist sicher. Aber damit wird nur weitere Unsicherheit verbreitet. Wahrscheinlich drückt diese offizielle Unsicherheit unserer politischen Vertreter und ihrer Institute nur ihre eigene Unsicherheit aus. Haben sie nicht mit jeder ihrer „wissenschaftlichen Prognosen“ oder Voraussagen falsch gelegen?

Dieses Jahr aber sieht es in vielerlei Hinsicht anders aus. Die Betriebe sehen zu großen Teilen wieder Aussicht auf Verbesserung. Die Aufträge der deutschen Unternehmen steigen wieder an. Die Arbeitslosigkeit hat sich noch mal in Grenzen gehalten. Die Kaufkraft und die Nettogehälter aber stagnieren oder sind fallend. Was zeigt sich also auf dem Reisemarkt?

  • Die Anzahl der Buchungen liegt weiter im Minus. Hauptursache ist vor allem die Reduzierung der Pauschalreisen bzw. der Charterreisen. Nachdem die Reduzierung der Preise nichts gebracht hat wurden die Flugplätze für die Saison gestrichen.
  • Die Kreuzfahrtschiffe dagegen melden weiteres Wachstum – sagen die Reisebüros. Und dies stimmt. Jedoch drängen sich hier die Überkapazitäten aus aller Herren Länder so stark, das der Verfall der Preise enorm ist und keiner mehr richtig Geld verdient.
  • Der lange kalte Winter – mit dem unsere auf „Klimaerwärmung“ programmierte Öffentlichkeit gar nicht mehr gerechnet hat – führt zu einem anwachsen von Reisen in den warmen Süden. Gewinner wird wahrscheinlich die Türkei, Kroatien und Italien sein.
  • Doch wird sich alles erst noch in den kommenden Monaten entscheiden. Viele Menschen können sich einfach noch nicht entscheiden. Ihre Betriebe müssen flexibel auf dem Markt reagieren können. Danach erst werden die Betriebsferien festgelegt.
  • Die Kaltwasser-Destinationen werden ihren Charme noch versprühen können. Sie liegen nahe, sind leicht mit dem Auto erreichbar und bieten Sicherheit.
  • NOVASOL schließt das 1. Quartal jedenfalls mit einem zweistelligen Plus ab – ein neuer Rekord.
  • Unsere Konkurrenten dagegen berichten mir von einer ganz anderen Situation. Wenn sie Buchungen auf dem gleichen Niveau vom letzten Jahr haben, dann sind sie schon glücklich.
  • Bei NOVASOL dagegen wird die Hitliste angeführt von: Italien, Kroatien, Spanien, Frankreich, Ungarn, Holland, Polen, Norwegen, Schweden, Dänemark, Deutschland.

Doch noch ist alles offen. Sicher ist nur eins – die Menschen wollen wieder reisen und lassen sich von der „offiziell verbreiteten Unsicherheit“ die Stimmung nicht versauen. Das ist ein gutes Zeichen.