In der Ausgabe 23 vom 05.11.2010 der fvw wurde ein Interview, das sogenannte "Tischgespräch" mit Bernd Muckenschnabel im Gespräch mit fvw-Redakteurin Cathrin Lührs im Schwedenzimmer auf Schloss Schmuggerow veröffentlich. Nachfolgend finden Sie einige Auszüge:
Ein Strahlen legt sich auf das Gesicht von Bernd Muckenschnabel. Bei der Führung, die er mir duch Schloss Schmuggerow gibt, ist er in seinem Element. Zu jedem der 17 Schlafzimmer hat er eine Anekdote parat, erinnert sich daran, wie er dieses oder jenes Möbelstück gekauft hat.
Schnell ist klar, Bern Muckenschnabel ist ein leidenschaftlicher Mensch und begeisterungsfähig. So kennen ihn seine Mitarbeiter bei Novasol und Geschäftspartner gleichermaßen. Wirklich am Herzen liegen ihm zwei Dinge: seine Familie und sein Schloss Schmuggerow. [...]
Die Hälfte des Jahres nutzt der Teilzeit-Schlossherr das Herrenhaus für sich und seine Verwandtschaft.[...] Die restlichen Wochen wird Schloss Schmuggerow vermietet.[...] Besonders für die Geschichte des alten Gemäuers interssiert sich der Liebhaber von Geschichts- und Sachbüchern. [...] Zur Touristik kam Muckenschnabel eher durch Zufall. "Ein Bekannter hat mich auf eine Stellenanzeige von Novasol aufmerksam gemacht", erinnert er sich.[...] Seitherr hat der dem Unternehmen nie den Rücken gekehrt, seit mehr als 25 Jahren. Als Einkäufer war er tätig, als Verkaufsleiter, Verkaufsdirektor und jetzt als Europachef. Und noch immer ist er mit Leidenschaft dabei.
Sein Aktionismus ist bei den Mitarbeitern geschätzt, ebenson sein Ideenreichtum und seine Zielstrebigkeit. [...] Würde man seine Mitarbeiter fragen, wie sie ihn einschätzen, so vermutet Bernd Muckenschnabel, würde er als fordern und sparsam beschrieben. [...] Viel Energie wendet Muckenschnabel dafür auf, Novasol familienfreundlich aufzustellen. [...] Woher das kommt? [...] "Meine Familie gibt mir Kraft und stärkt mir in stressigen Phase den Rücken". Und sichtlich stolz erzählt er von seinem Enkel [...]
Liegt die Vermutung nahe, ein Schlossherr würde auf pompäsen Luxus stehe, so ist man bei Bernd Muckenschnabel an der falschen Adresse. Für ihn, der aus einfachen Verhältnissen kommt, sei es ein Privileg, Schmuggerow besitzen zu dürfen.