Den Besucher Berlins erwartet eine schier unglaubliche Zahl touristischer Höhepunkte. Ob Reichstag, Museumsinsel, Schloss Charlottenburg oder Potsdamer Platz: die deutsche Hauptstadt besitzt ein sagenhaftes Arsenal verschiedenster Sehenswürdigkeiten auf Weltniveau.
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Der Reichstag ist Sitz des Deutschen Bundestages und mit seiner modernen Glaskuppel der beliebteste Publikumsmagnet Berlins. Seine bewegte Geschichte spiegelt die Turbulenzen der Deutschen Historie seit dem 19. Jahrhundert wieder. Die begehbare Kuppel ist für Besucher offen und bietet einen faszinierenden Blick über die Stadt.
Das Pergamon-Museum, das Alte Museum, die Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Neue Museum zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie sind das kulturelle Erbe des 19. Jahrhunderts - der Zeit des wissbegierigen Bürgertums und der Vernunft. Die Häuser auf der Museumsinsel am Fluss Spree zeigen einmalige archäologische Sammlungen und Kunst.
Im Oktober 1961 standen sich am Checkpoint Charlie sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber. Immer wieder war Checkpoint Charlie Schauplatz von Demonstrationen und Flüchtlingsdramen. An keinem Ort der Stadt war die Atmosphäre des Kalten Krieges so deutlich zu spüren.
Die Propyläen auf der Athener Akropolis waren das Vorbild für das Brandenburger Tor, dem Wahrzeichen Berlins. 1793 wurde der Sandsteinbau durch Johann Gottfried Schadows Quadriga gekrönt.
Der Potsdamer Platz beindruckt mit seiner futuristischen Architektur, die einen interessanten Kontrast zu den historischen Bauwerken in Berlin Mitte bildet. Durch seine Mischung aus Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten, Theater und Kinos zählt der Potsdamer Platz zu den beliebtesten Einkaufs- und Erlebniscentern der Stadt.

Die Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn haben sich in den letzten Jahren zu einer grünen Oase im Osten Berlins entwickelt. Die "Gärten der Welt" beinhalten mehrere asiatische Gartenanlagen. Der chinesische "Garten des wiedergewonnenen Mondes" zählt zu den größten Europas.
Mehr als die Hälfte des Gebietes Treptow-Köpenick besteht aus Wald und Wasser. Die vielen Wasserwege, Inseln, Parks, Wiesen, Alleen, Hügel und Naturschutzgebiete machen die Region zu einem reizvollen Ausflugs- und Urlaubsziel mitten in Berlin.
Vom Ausgangspunkt S-Bahnhof Grunewald dehnt sich der Grunewald mit seinen zahlreichen Seen bis zum Stadtrand aus. Das stadtnahe Waldgebiet wird von vielen Berlinern für Erholung und Freizeitsport genutzt.
Das reizvolle Flair der Brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam vis-à-vis der Metropole Berlin erschließt sich am besten bei einem Besuch der zum UNESCO-Weltkulturerbe zählenden wunderschönen Schloss- und Parkanlagen, der an der Havel liegenden Inselstadt. Der malerische Anblick des weltbekannten Schloss Sanssouci mit seinen Fontänen und Weinbergterrassen oder der Gang durch die Allee zum Neuen Palais lassen ahnen, warum einst Kurfürsten, Könige und Kaiser Potsdam zu ihrer Residenz erkoren. Sie alle wandelten durch den Park von Sanssouci, eine der bedeutendsten und größten Parkanlagen Europas. Die Anlage um die Sommerresidenz von Potsdam-Sanssouci umfasst 500 Hektar Parks und 150 Bauwerke. Friedrich II. von Preußen und seine Vorgänger und Nachfolger schufen in und um Potsdam Schlösser und Paläste mit üppigen Landschaftsparks - ein Gesamtkunstwerk, das vom Barockschloss Caputh bis nach Berlin-Glienicke reicht.
Prinz Carl von Preußen (1801 bis 1883) kehrte 1823 voller Begeisterung von seiner ersten Italienreise zurück. Fortan träumte er von einer italienischen Sommerresidenz im antiken Stil. 1824 erwarb er das Landgut Glienicke, das einst der Gartenbaumeister Lenné nach englischem Vorbild gestaltet hatte. Friedrich Schinkel baute das Schloss in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts um und erfüllte den Traum des Prinzen.
Die Pfaueninsel ist nur mit der Fähre zu erreichen. Inmitten von Wäldern und von der Havel umgeben besitzt das Eiland einen alten Baumbestand von etwa 400 malerischen Eichen. Die Beschreibungen paradiesischer Südseeinseln motivierten 1793 den Preußenkönig Friedrich Wilhelm II. zum Erwerb der Insel. Seit dem 18. Jahrhundert sind auch die Namenspatrone hier zu Hause: Heute bevölkern viele frei lebende Pfaue die Insel.
Quelle: Deutsche Zentrale für Tourismus e.V.