Ferienhäuser in der Provance

Liebliche grüne Hügel, alte Olivenbäume, violette Lavendelfelder, Zypressen, Zedern und Pinien, dazwischen immer wieder die edlen Weinreben: das ist die Provence. Die enorme Vielzahl an Kräutern verleiht ihr einen magischen Duft. Und dann dieses besondere Licht, das die ganze Landschaft mit einem magischen Glanz bedeckt.
Die Provence ist voller Gegensätze und damit enorm vielfältig. Die Spuren der Geschichte sind überall noch allgegenwärtig. Historische Wege führen in alte Dörfer, antike Bauten werden noch heute in das kulturelle Leben mit eingebunden, alte Burgen und Kathedralen stehen wie Wachtürme in dieser wunderschönen Natur.
Vor mehr als 2600 Jahren kamen die Griechen hierher und gründeten die älteste Stadt Frankreichs: Marseille. Aber auch die Römer, Germanen und Araber weilten hier und hinterließen ein reiches historisches Erbe. In alten Amphietheatern werden noch heute Theateraufführungen, Volksfeste und Stierkämpfe veranstaltet, so beispielsweise in den Städten Arles und Nîmes.
In vielen Teilen der Provence findet man eine artenreiche Flora und Fauna. Besonders in der Camargue ist diese besonders vielfältig: wildlebende Herden von schwarzen Stieren und weißen Pferden, Schwärme von rosafarbenden Flamingos und anderen Vogelarten wie Reiher, Störche und Adler bestimmen hier das Bild. Überall in der Provence hört man das kleinste Tier der Region zirpen: die Singzikade.

Auch die Pflanzenwelt kommt einem vielerorts schon exotisch vor: im Februar kann man bereits die Mandelblüte erleben, Feigen- und Olivenbäume säumen die Wege zu den beschaulichen Dörfern. Auf den Feldern wachsen Sonnenblumen und Lavendel, es gibt Obstplantagen und unzählige Weinberge. An kargen Berghängen dagegen wachsen Kakteen, Stechginster und Brombeeren.
Die reizvolle Natur und vor allem das Licht zogen immer schon berühmte Künstler an: Paul Cézanne und Auguste Renoir, Vincent van Gogh und Pablo Picasso, Claude Monet und auch Paul Gauguin wirkten hier und ließen sich von der Schönheit der Landschaft inspirieren.
Ein bekannter Künstler hat die Provence einmal das "Imperium der Sonne" genannt - zu Recht. Im Februar herrschen hier bereits milde Temperaturen und auch im November ist das Meer noch 16 bis 18 Grad warm. Die trockene Hitze im Sommer lässt das Thermometer auf 26 bis 28 Grad ansteigen. Die beste Reisezeit ist Mai / Juni bzw. September / Oktober.
Während die Menschen an der Küste als fröhlich und ausgelassen gelten, sind die Bewohner des Hinterlandes und der Bergregionen eher als zurückhaltend und still bekannt. Allerdings besitzen auch diese Menschen durchaus südliches Temperament, was auf den Märkten und Volksfesten oft in Erscheinung tritt.
Für Ihren Ferienhausurlaub in der Provence sollten Sie sich ein bisschen Zeit nehmen und sich im Vorwege über die schönsten Ecken und Winkel der Region informieren. Es gibt viel zu entdecken und zu sehen, weswegen sich eine gewisse Planung durchaus empfiehlt. Für welche Gegend Sie sich dann auch entscheiden, das Ferienhaus bietet dabei immer den idealen Ausgangspunkt für Ihren Urlaub.
Wenn die Rhône dem Rhône-Gletscher in der Schweiz entspringt, begibt sie sich auf eine abwechslungsreiche Wanderung mit unterschiedlichem Tempo durch die Alpen, durchquert sie vollständig und erreicht am Ende die Provence im Südosten Frankreichs. Bei Arles teilt sie sich in zwei Arme auf und fließt unter Bildung eines Deltas – die Camargue - in das Mittelmeer. Das Delta ist ein faszinierendes Sumpfgebiet mit enormen Vogelbeständen, wie z.B. Flamingos, Reiher und vielen Singvögeln. Das in der Rhône mitgeführte Wasser ist von sehr guter Qualität. Beliebt sind hier auch die unterschiedlichsten Wassersportarten. Ein herrlicher Anblick erwartet Sie am Vallon Pont d’Arc – einem enormen Natursteinbogen über der Rhône, zu finden in der Schlucht Gorges de L’Ardèches. Der Fluss hier ist glasklar und schimmert blaugrün. Am Ufer reichen sandige Zungen hinaus ins Wasser. Es ist einfach herrlich bei diesem Bogen zu Verweilen und das Rieseln des Wassers, aber auch das Rauschen und
Tosen in der Ferne zu hören. Zeitig am Morgen wartet ein besonderes Erlebnis auf die Besucher, ein dichter Morgennebel und die Musik erwachender Vögel umhüllen dann die Schlucht mit Magie. Jahrtausende haben unterirdische Flüsse gebraucht, sich ein Bett durch ein Gebirge zu
graben. Auch hier bei Ardéche, wo das durchströmende Wasser eine wahre Odyssee an Höhlen geschaffen hat. Vor 100 Millionen Jahren war das Gestein der Schlucht Ardéche Sand auf dem Grund des Meeres. Heute können Sie hier sieben Sehenswürdigkeiten besichtigen, z. B. die farbenprächtige Tropfsteinhöhle Grotte de la Madeleine oder die 30.000 Jahre alten Höhlenmalereien in der Höhle La Grotte Chauvet Pont d’Arc
Marseille ist die führende Hafenstadt Frankreichs und steht auf dem Pflichtprogramm eines jeden Besuchs in Südfrankreich. Über viele Jahrhunderte war Marseille der Knotenpunkt des französichen Seehandels mit dem Rest der Welt. Auf ganzen 57 km dehnt sich Marseille an der
Küste aus und bietet Platz für allerlei Wassersportarten. Die Stadt besitzt nicht weniger als 13 Häfen, der bekannteste unter ihnen ist der Hafen Vieux. Hier ist die besondere Atmosphäre von Marseille am Intensivsten und muss unbedingt erlebt werden.
Wie kommt eine Marmorbüste von Julius Caesar in das Flussbett der Rhône? Der ungewöhnliche Fund wurde 2008 gemacht und setzt Archäologen in Erstaunen, denn die Büste ist die älteste, die bisher vom Kaiser gefunden wurde und stammt aus der Zeit um 46 v. Chr