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Montenegro: Geschichte

Altsteinzeit: die ersten menschlichen Spuren. Dies belegt die archäologische Fundstätte von Crvena Stijena.

5. - 2. Jahrhundert v. Chr.: die erste bekannte ethnische Gruppe sind illyrische Stämme. Danach wird diese Gegend Teil der neu gebildeten Provinz Prevalis, die unter der Herrschaft des Römischen Imperiums steht. Von dieser Zeit zeugen etliche städtische Siedlungen, die sich um die einstigen illyrischen Ansiedlungen formierten: Doklea, Municipium S, Meteon, Budva, Ulcinj, Risan und andere.

Nach dem Zusammenbruch des großen Römischen Reichs ergriffen byzantinische Herrscher den Besitz über dieses Gebiet. Sie müssen sich Mitte des 6. Jahrhunderts mit dem Erscheinen der Slawen auseinandersetzen. Nach einigen Jahrhunderten im Zeichen der ethnischen Assimilation zahlreicher christianisierter Slawen mit der alteingesessen Bevölkerung wurde während des 9. Jahrhunderts der Keim der ersten staatlichen Organisation, an deren Spitze Prinz Peter war, unter dem Namen Duklja bekannt.

Duklja, vom 11. Jahrhundert auch als Zeta bekannt, als Fürstentum und Königreich mit der respektierten Herrscherfamilie der Vojislavljeviæ' und eigener kirchlicher Organisation, dem berühmten Erzbistum von Bar, besteht bis zum Ende des 12. Jahrhunderts. Dann wird sein Territorium von der serbischen Herrscherfamilie der Nemanjiæ' erobert. In der zweiten Hälfte des 14. und während des 15. Jahrhunderts stellt Duklja-Zeta seine staatliche Souveränität wieder her. Neue politisch-historische Gegebenheiten entstehen durch das Auftauchen der mächtigen osmanischen Besetzer. Gegen sie wird ein jahrhundertelanger Kampf geführt.

15. Jahrhundert: Herrschaft der Familien Balšiæ und Crnojeviæ über Montenegro.

17. Jahrhundert: die Regierung der Petroviæ-Njegoš-Familie. Die weltlichen Herrscher sind 155 Jahre lang auch die kirchlichen Oberhäupter. Dann entsteht das Fürstentum und schließlich das Königreich.

Berliner Kongress 1878: Montenegro wird ein international anerkannter Staat.

Ende des Ersten Weltkriegs: Fall der Petroviæ-Njegoš-Dynastie; Montenegro tritt in den Verbund der neu gebildeten südslawischen Staaten ein: dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen, und danach dem Königreich Jugoslawien.

Ende des Zweiten Weltkriegs: Montenegro bekommt den Status einer Republik als föderativer Teilhaber der Föderativen Volksrepublik Jugoslawien, der Sozialistischen Föderativen Republik Jugoslawiens, der Bundesrepublik Jugoslawien und schließlich der Staatengemeinschaft Serbien und Montenegros.

21. Mai 2006: mit einer Mehrheitsentscheidung seiner Bürgerinnen und Bürger stellt Montenegro seine Unabhängigkeit wieder her und wird ein international anerkannter Staat.

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