
Katalonien hat nicht nur eine atemberaubende Küste mit wunderschönen Stränden und Buchten sondern auch jede Menge kulturelle Highlights. Die Großstadt Barcelona vorweg bietet natürlich schon zahlreiche Unternehmungen und Sehenswürdigkeiten. Aber auch die kleineren Städte und die vielen Naturparks sorgen für Abwechslung in Ihrem Urlaub. Folgend finden Sie eine Auswahl an Sehenswürdigkeiten und Attraktionen in Katalonien.
Barcelona ist die Hauptstadt von Katalonien, aber auch zugleich eine mediterrane Weltstadt. Die Stadt römischen Ursprungs liegt direkt am Mittelmeer und ist heute eine Kulturmetropole. Hier versteht man es, das kunsthistorische Erbe zu erhalten und gleichzeitig moderne Künste zu fördern.
Aber auch die Volkskultur tritt in Barcelona immer wieder zu Tage. Auf den Festen in den einzelnen Stadtvierteln können Sie sich ein Bild davon machen und in die Feststimmung Barcelonas eintauchen.
Die UNESCO hat etliche Bauten von katalanischen Architekten, z.B. Gaudí, zum Weltkulturerbe erklärt. Aber auch die Spuren der einstigen römischen Herrschaft sind noch überall zu erkennen. Sehenswert sind zudem die mittelalterlichen Stadtviertel.
Wunderschöne Strände, Sporthäfen und etliche Golfplätze in unmittelbarer Nähe zum Meer runden das Angebot für einen aktiven Urlaub ab.
Das Theater-Museum Dalí in Figueres zeigt die Werke des weltberühmten Malers, der als Genie des Surrealismus gilt. Man trifft auf viele bekannte Exponate, aber auch auf Stücke, die bislang noch nicht ihren Weg in die breite Öffentlichkeit gefunden haben. In diesem Museum kann man sich wirklich Stunden aufhalten, entdeckt immer wieder Neues und ist dabei wirklich in eine andere Welt eingetaucht. Das Museum ist ganzjährig geöffnet.
Das Archäologische Nationalmuseum Tarragona erzählt auf spannende Weise die römische Vergangenheit von Tarraco. Das Museum wurde bereits im 19. Jahrhundert gegründet, seitdem sind immer wieder neue Exponate von Ausgrabungen hinzugekommen, die es ermöglichen, ein immer genaueres Bild aus jenen Tagen zu erhalten. Das Museum ist ganzjährig geöffnet (Montags Ruhetag).
Das Museum für Zeitgenössische Kunst Barcelona (MACBA) zeigt Exponate von Künstlern wie Antoni Tàpies, Paul Klee, Francesc Torres, Mario Merz oder Zush. Das Museum wurde im Jahre 1995 eröffnet und ist ganzjährig geöffnet.
Der Bau der Kathedrale von Girona begann bereits im 11. Jahrhundert mit dem Glockenturm, im 12. Jahrhundert folgte der Kreuzgang und im 16. Jahrhundert wurde der Rest erbaut. Daher sind wie in so vielen Kathedralen unterschiedliche Baustile zum Tragen gekommen. Hier kann man das breiteste gotische Kirchenschiff weltweit begutachten. Der Genesis-Wandteppich (Tapiz de la Creatión) ist besonders hervorzuheben. Die Kathedrale ist ganzjährig geöffnet, montags hat man die Möglichkeit, Kirchenschiff und Kreuzgang kostenlos zu besichtigen.
Das Boí-Tal gehört dank seiner neun frühromanischen Kirchen zu den Gebieten in Europa mit der größten Dichte an romanischen Kirchen. Seit 2000 gehört es zum UNESCO Weltkulturerbe. Aber auch landschaftlich hat die Gegend einiges zu bieten, zudem liegt hier das höchste Skigebiet der Pyrenäen.
Das Kloster von Poblet ist ein wunderbares Muster für die katalanische Sakralarchitektur. Es stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehörte lange Zeit zum Zisterzienserorden. Von großer Bedeutung war die Bibliothek. Die UNESCO hat die gesamte Klosteranlage zum Weltkulturerbe erklärt. Es ist ganzjährig für Besucher geöffnet.
Der Park Güell ist die Wohnstadt Gaudís. Ursprünglich war die gesamte Anlage als Wohnstadt vorgesehen, aber diese Pläne wurden nie verwirklicht. Alleine das Rosa Haus wurde von einem Mitarbeiter Gaudís gebaut. Heute gehört der Park zum Weltkulturerbe der UNESCO und kann ganzjährig von der Öffentlichkeit besucht werden. Von Zeit zu Zeit finden auf dem Gelände auch Austellungen statt.
Man nennt ihn auch den "Grünen Gürtel von Barcelona", wobei der Naturpark Montseny mit seiner Fläche von 17370 ha eigentlich nur einen Teil des wirklichen grünen Gürtels ausmacht.
Die höchste Erhebung ist der Turó de l’Home mit 1706 Metern. Dichte Wälder, steile, schroffe Hänge und tiefe Täler kennzeichnen die abwechslungsreiche Landschaft des Parkes. Im Park selber gibt es zwölf kleine, romanische Gebirgskirchen, die man besichtigen kann.
Puig de Castellet ist ein befestigtes iberisches Gebäude über dem Meer. Der fünfeckige Grundriss ist von Mauern umgeben und der zentrale Innenhof ist öffentlich zugänglich.
Puig de Castellet wurde zwischen dem ersten und dem zweiten der sogenannten Punischen Kriege um 250 v.Chr. erbaut und wurde endgültig kurz nach Ende des zweiten verlassen, gegen Jahresende 200 v.Chr. Während dieser schwierigen Zeiten diente es als Stützpunkt der Wachtposten am Meer, um die Verteidigung der anderen Liegenschaften zu sichern, insbesondere des großen Dorfes Montbarbat, ca. 6,5 km im Landesinneren.