
Im allgemeinen ist das Klima zu jeder Jahreszeit sehr mild, gemäßigt und ausgeglichen; daher kommt auch die Bezeichnung der Kanaren als die "Inseln des ewigen Frühlings". Dieses frühlingshafte Klima wurde bereits in den Mythen des alten Ägypten sowie Griechenlands gepriesen, dessen Dichter des Goldenen Zeitalters die Kanaren als den "Garten der Hesperiden und als die Elysäischen Gefilde" bezeichneten.
Die Bergzüge (bis fast 2.000 m hoch), die Winde, die Meeresströmungen und natürlich der Breitengrad bestimmen das Klima von Gran Canaria. Die aus Nordosten wehenden Passatwinde bringen frische Ozeanluft mit. Wenn obere Luft auf die Bergzüge stößt, kommt es zur Wolkenbildung und mitunter auch zu Regen, doch gleichzeitig hilft die Sonne, die Verdunstung voranzutreiben. Meist herrscht deshalb in den Nachmittagsstunden auch im Bergland wieder strahlend blauer Himmel vor.
Die Berge verhindern wie bei den anderen Kanarischen Inseln auch, dass die Wolken bis in den Süden gelangen. Der Südteil von Gran Canaria ist deshalb viel trockener und bietet mehr Sonnenstunden.
Was das Wasser im Atlantik betrifft, so trifft auch hier das gleiche System wie auf den Nachbarinseln zu: die Meeresströmung, ein Teil des umfassenden Golfstromes, bringt kälteres Wasser aus dem Norden mit, wodurch die Wassertemperaturen auf den Kanaren niedriger sind, als es normalerweise dem Breitengrad entspricht (zwischen 21 und 24C° C im Sommer und 17 und 21C° C im Winter).