Kusadasi, einer der größten und touristisch am weitesten entwickelten Orte an der Ägäis, ist über die Autobahn vom 90 km entfernten Izmir aus gut zu erreichen. Der Name Kusadasi (Vogelinsel) stammt von der dem Ort vorgelagerten "Taubeninsel", die seit 1834 durch einen Damm mit einem Festland verbunden ist und auf der ein von Genuesen erbautes, gut erhaltenes Kastell steht. Vor dem Kastell liegt der Fischerhafen. Von hier fahren die Ausflugsboote nach Samos. Vom Fischerhafen bis zum nördlich gelegenen Yachthafen erstreckt sich das Zentrum der Stadt. Entlang der Promenade reihen sich Hotels aneinander. Hinter dem Fischerhafen, rund um den Basar, befinden sich die Reste des früheren osmanischen Städtchen. Obwohl in der Umgebung von Kusadasi auch schöne Strände liegen, verdankt die Stadt ihre Bedeutung hauptsächlich ihrer Lage als Ausgangsort für die Besichtigung der antiken Highlights der Ägäis. Während der Saison legen fast täglich große Kreuzfahrtschiffe an, deren Gäste nach Ephesos, Milet und Didyma ausschwärmen.