Arriving on a Saturday will increase the number of available properties

Aktivitäten und Attraktionen in Transdanubien

Im westlichen Ungarn gibt es eine ganze Reihe an Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Da fällt es nicht leicht, sich zu entscheiden. Das Angebot ist vielfältig und abwechslungsreich und jeder findet dabei etwas. Wir haben die größten und bekanntesten Attraktionen und Sehenswürdigkeiten für Sie zusammen gefasst, damit Sie Ihren Urlaub so interessant wie möglich gestalten können. Jedoch werden Sie schnell feststellen, dass ein Urlaub alleine gar nicht ausreicht, um diese Fülle an Baudenkmälern, Naturparks und historischen Stätten anzusehen. Aber wenn Sie erst einmal auf den Geschmack gekommen sind, so wird es Ihnen mit Sicherheit nicht schwer fallen, bald wieder zu kommen. Sie wären nicht der erste, dem es so ergeht.

Das Barockschloss Fertőd

Im Nordwesten befindet sich das größte Barockschloss in ganz Ungarn - und das schönste dazu: Schloss Fertőd. Besonders beeindruckend ist der dazugehörige Garten, der im Barock- und Rokokostil gehalten ist und deshalb der Anlage auch den Beinamen "Ungarisches Versaille" verleiht. Vor fast 300 Jahre wurde es für die Familie Esterházy in der wunderschönen Parkanlage erbaut, heute steht es als Weltkulturerbe auf der Liste der UNESCO. Der berühmte Komponist Joseph Haydn war hier über zehn Jahre lang als Hofkomponist tätig.

Der Neusiedler See

Der Neusiedler See ist ein Erholungsgebiet ganz in der Nähe der Stadt Sopron im Norwesten Ungarns. Er liegt inmitten des Nationalparks Fertő–Hanság. Nur ein kleiner Teil des Sees befindet sich überhaupt auf ungarischem Gebiet, der größte Teil gehört zum benachbarten Österreich. Die UNESCO hat die Kulturlandschaft um den Neusiedler See als Teil des Weltkulturerbes mit auf die Liste gesetzt. Das Wasser des Sees ist extrem salzhaltig, er bietet Lebensraum für mehr als 30 Fisch- und 300 Zug- und Nistvogelarten. Der See ist als Badesee äußerst beliebt, eignet sich aber auch hervorragend zum Segeln und im Winter zum Schlittschuhlaufen. Um den See herum führt ein Radweg.

Die Wasserburg in Tata

Die einzige noch erhaltene Wasserburg Ungarns steht direkt am Ufer des Öreg-tó. Sie stammt aus dem 14. Jahrhundert und diente in seinen Anfängen als königlicher Sommerpalast und etwas später auch als Jagdschloss. Der ursprüngliche Renaissance-Stil hat sich über die Jahrhunderte mit denen des Barock und der Romanik vermischt. Die Burg beherbergt heute eine Ausstellung, in der man verschiedene historische Gegenstände begutachten kann, darunter auch Stücke der bekannten Fayence-Produktion von Tata.

Das Benedektinerkloster Pannohalma

Hoch oben auf dem Gipfel des St.-Martin-Berges im Nordwesten Ungarns tront seit 1000 Jahren das älteste Bauwerk des Landes. Es handelt sich dabei um das erste ungarische Benediktinerkloster, das schon seit Beginn des 11. Jahrhunderts eine Erzabtei war. Seitdem ist es das Zentrum des Benediktinerordens in Ungarn. Mittlerweile steht es auf der Liste der UNESCO der Weltkulturerbe.

Besonders sehenswert ist die zum Kloster gehörige Bibliothek, die mehr als 360.000 Bücher umfasst.

In der Basilika werden heutzutage regelmäßig Orgelkonzerte veranstaltet.

Tác-Gorsium

Hierbei handelt es sich um das größte Freilichtmuseum in Ungarn, das zwischen dem Balaton und dem Valencer See zu finden ist. In dem archäologischen Park hat man die Ruinen einer römischen Siedlung freigelegt. Sie liegt ungefähr 1,5 Kilometer vom Dorf Tác entfernt. Als Militärlager angelegt, galt der Platz später als das religiöse Zentrum von Transdanubien. Man kann heute die Stadtmauern und Tore, die Kirchen und Paläste, die Foren und Bäder sowie die Heiligtümer der Siedlung ansehen.

Die Grabkammern von Pécs

In der Stadt Pécs im Südwesten des Landes, bekannt für ihr mediterranes Flair und das milde Klima, hat man Ende des 18. Jahrhunderts unter dem Domplatz altchristliche Grabkammern entdeckt. Die Kammern sind reich mit Fresken verziert und wurden mittlerweile von der UNESCO zum Teil des Weltkulturerbes erklärt. Mehrere der Grabkammern können besichtigt werden.

Die Burg Pécsvárad

Unterhalb des Mecsek-Gebirges liegt die Burg Pécsvárad, im Mittelalter war sie eine der bedeutendsten Bauten in Ungarn. Sie gilt heute als Denkmal der Ungarischen Staatsgründung, denn hier war es, wo König Stephan als erster ungarischer König die Krone vom Papst aus Rom erhielt, überbracht durch den damaligen Abt der Benedektinerabtei.

Die Weißweinstraße Mohács–Bóly

Durch eine der wärmsten Teile Ungarns, den Südwesten, verläuft die Weißweinstraße Mohács–Bóly. Hier werden Weißweine angebaut, die für ihre Würze und ihr reiches Bukett bekannt sind. Die Weinkultur wurde bereits durch die Römer in die Gegend gebracht und seitdem bewahrt. Auch durch die Gebiete um Szekszárd und Tolna verlaufen Weinstraßen, die Sie als Weinliebhaber auf keinen Fall verpassen sollten.