Attraktionen auf dem griechischen Festland

Das griechische Festland bietet eine Fülle an antiken und historischen Sehenswürdigkeiten und ein Urlaub reicht bei Weitem nicht, dem allen gerecht zu werden. Die Auswahl der Stätten und Plätze ist schier unendlich und man kann sich nur schwer entscheiden, was man sich ansehen soll und was nicht. Sehenswert sind sie wirklich alle. Um Ihnen die Entscheidung gerade am Anfang etwas leichter zu machen, haben wir nur einige der Attraktionen griechischer Kultur und Geschichte für Sie hier zusammen gestellt. Wir sind sicher, dass Sie einen erlebnisreichen Ferienhausurlaub in Griechland verbringen werden.

Urlaub griechisches Festland

Der Heilige Berg Athos

Auf der Halbinsel Chalkidikí in Zentralmakedonien befindet sich diese autonome, orthodoxe Mönchsrepublik, die unter griechischer Souveränität steht. Hier leben an die 2.000 Mönche, ihre Zahl ist seit Mitte der 80er Jahre erstmals wieder steigend. Jedes der dort ansässigen zwanzig Klöster ist autonom, ihnen unterstehen die Kleinklöster, Mönchsdörfer und Einsiedeleien. Der Zutritt zum Heiligen Berg Athos wird nur Männern mit religiösem Interesse gewährt.

Apollontempel bei Bassae

Der Apollotempel bei Bassae wurde aller Wahrscheinlichkeit nach zwischen den Jahren 450 und 420 v.Chr. von den Bewohnern Phigaleias zu Ehren des Gottes Apollon Epikourios gebaut, der die Bewohner laut der Legende während der Peloponnesischen Kriege vor der Pest bewahrt hat. Der Komplex ist recht gut erhalten, alleine 39 Säulen stehen noch, der Tempel war allerdings fast komplett eingestürzt und ist wieder neu errichtet worden. Heute gehört der Tempel zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Vergina / Aigai

Diese Ausgrabungsstätte in Verina zeigt aller Wahrscheinlichkeit nach die Überreste der antiken Stadt Aigai, der ehemaligen Haupstadt des Königreichs Makedonien. Zahlreiche Reste von Heiligtümern sowie die eines Theaters hat man gefunden, ebenso die Überreste des Palastes. Er stammt vermutlich aus dem 4. Jahrhundert v. Chr.. Ebenfalls stieß man bei Ausgrabungen auf die Überreste einer Hügelgräberanlage mit 300 Gräbern aus dem 11.-9. Jahrhundert v. Chr.. sowie auf eine Siedlung. Die Ausgrabungsstätten sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

Delphi

Wer hat noch nichts vom Orakel von Delphi gehört? Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter? Delphi war eine Stadt im antiken Griechenland, nördlich des Golfes von Korinth (im heutigen Mittelgriechenland) und galt seinerzeit den Menschen als Mittelpunkt der Welt. Mit Delphi ist die Sage um die Erdgöttin Gaia verbunden. Das Orakel von Delphi war widerum dem Apollon geweiht und sein Medium war die Pythia, die als einzige Frau den Tempel betreten durfte. Das Orakel wurde vor allen wichtigen Entscheidungen wie z.B. Kriegen befragt und hatte damit großen Einfluss auf die Politik seinerzeit. Die Ausgrabungen von Delphi gehören ebenfalls zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Theater Delphi

Thessaloniki

In Thessaloniki, der Hauptstadt von Zentralmakedonien, leben heute ca. 360.000 Einwohner, in seinem Umland nocheinmal fast doppelt soviele, was es zur zweitgrößten Stadt in Griechenland macht. Es ist eine moderne Stadt mit einer Universität, einem Hafen, Industrie und diversen Messen. Das Wahrzeichen der Stadt ist der sogenannte Weiße Turm (Lefkós Pýrgos). Die Kirchen der Stadt wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Thessaloniki wurde bereits in der Bibel erwähnt und ist nicht zuletzt deswegen vielen ein Begriff.

Kloster Daphni

Im Vorort Dafni von Athen liegt dieses Kloster aus dem 11. Jahrhundert, das zu den wichtigsten Sakralbauten seiner Epoche gehört. Bereits im 5. Jahrhundert stand hier ein frühchristliches Kloster, dass aber später durch das jetzige Kloster erstetzt wurde. Während der Frankenzeit unterstand es dem Zisterzienserorden, seit Mitte des 15. Jahrhunderts lebten hier aber wieder orthodoxe Mönche. An seinem Ort befindet sich angeblich auch ein weiteres Heiligtum des Sonnengottes Apoll.

Seit 1990 ist das Kloster mit auf der Liste der UNESCO-Weltkulturerbe.

Mykene

Mykene war einst eine der bedeutendsten Städte in Griechenland. Bei Ausgrabungen fand man Reste der Mykenischen Oberstadt, der zyklopischen Ringmauer und des Löwentors. Das Tor stammt wahrscheinlich aus dem Jahre 1250 v.Chr.. Auch alte Gräber hat man entdeckt, die mit wertvollen Grabbeigaben ausgestattet waren. Die ältesten dieser Gräber datiert man auf das 16. Jahrhundert v. Chr.. Vom Palast ist leider kaum etwas erhalten geblieben. Die Ausgrabungen von Mykene haben einen großen Beitrag zum Verständnis und Wissen über die mykenische Periode gegeben.