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Urlaub in Mittelböhmen im Ferienhaus

Das Herz Böhmens ist gefüllt von alten Sagen und Geschichten. Hier gibt es Burgen, Schlösser und Festungen in ruhiger Natur, und das Ganze liegt nur unweit von Prag entfernt. Sowohl flächen- als auch bevölkerungsmäßig ist Mittelböhmen die größte der 14 Regionen Tschechiens.

Für Mittelböhmen sind zwei Landschaftstypen kennzeichnend: Im Nordosten, entlang der Elbe, überwiegen landwirtschaftlich genutzte Tiefebenen und von Laub- und Nadelwäldern bedeckte Gebiete. Im Südwesten der Region erstrecken sich Höhenzüge vorwiegend mit Fichten- und Mischwäldern. Den tiefsten Punkt bildet das Ufergelände der Elbe in der Gegend des Kreises Mělník mit 153 Metern, die höchste Erhebung der Region Tok mit 864 Metern. Naturliebhaber können hier mehrere Naturschutzgebiete bewundern. Das bedeutendste und größte von ihnen ist Křivoklátsko, von der UNESCO zum Biospärenreservat erklärt.

Das Klima ist angenehm und zählt zu dem wärmsten in Böhmen, was sich vor allem die Landwirtschaft zu Nutze macht.

Urlaub Mittelböhmen

Sehenswürdigkeiten in Mittelböhmen

Wertvolle Denkmäler belegen die reiche Geschichte Mittelböhmens. Unter den altertümlichen Burgen wie Křivoklát, Konopiště, Kokořín und Český Šternberk tritt die Burg Karlštejn hervor – die bedeutendste tschechische Burg und eines der Symbole des Königreichs Böhmens, gegründet im Jahre 1348 von dem böhmischen König und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Karl IV. Von zahlreichen Schlössern sind Brandýs nad Labem, Mělník, Dobříš, Nelahozeves, Lány oder Veltrusy hervorzuheben.

Südlich von Prag , insbesondere im Umfeld der Flüsse Moldau und Sázava, erstreckt sich ein ausgedehntes Erholungsgebiet (sehr beliebt ist der Stausee Slapy). Baden, Schwimmen, Radfahren, Wandern, Bootsfahrten/Dampfschifffahrten und viele andere Aktivitäten – alles ist hier möglich.

Die Region liegt strategisch günstig und so können Sie natürlich auch schnell und einfach einen Ausflug nach Prag oder in andere Regionen Tschechiens machen. Das Ferienhaus oder die Ferienwohnung in Tschechien bieten hierbei immer den idealen Ausgangspunkt für Ihren Urlaub.

Natur in Mittelböhmen

Die Mittelböhmische Region liegt in der so genannten Böhmischen Pfanne. Der tiefste Punkt mit 153 m liegt bei Mělník, wo sich die Moldau mit der Elbe vereint. Bemerkenswert ist, dass Mělník früher als Leibgedinge Witwensitz zahlreicher böhmischer Königinnen diente. Mit dem Ausbau der Elbschifffahrt 1897 bekam die Stadt einen großen wirtschaftlichen Aufschwung. Bei Mělník dehnen sich große Auwälder mit mächtigen Pappeln, Ulmen und Eichen aus. Nachdem die Moldau in einer kurvigen Strecke Budweis passiert, trifft sie bald darauf in den 68 km langen Staubereich der Orlík-Talsperre und anschließend in den kilometerlangen Slapy-Stausee ein. Gerade hier, wenige Kilometer unterhalb der Staumauer, befanden sich die berüchtigten Stromschnellen. Diese sind jetzt für immer im Stausee verschwunden, dem Smetana ein musikalisches Denkmal gesetzt hat. Vor Prag empfängt die Moldau die Berounka.

Die Berounka wiederum durchfließt eine faszinierende, von Regenwasser erodierte Landschaft, den Böhmische Karst (Český kras). Hier befindet sich das nationale Naturdenkmal Tschechiens, nämlich „Zlatý kůň“ mit den Tropfsteinhöhlen von Koněprusy, deren Alter auf 300 bis 400 Millionen Jahre geschätzt wird und das größte zugänglich gemachte Höhlensystem Böhmens ist. Hiervon sind 2 km öffentlich zugänglich und die Besichtung verlangt eine gute Ausdauer.

 

 

Die Flüsse Berounka, Sázava und Moldau sind mit ihren Stauseen beliebte Wochenendziele für die Prager Bevölkerung. Tiefgrüne Wälder, Schluchten mit interessanten Pflanzen und fruchtbare Kulturlandschaften erwarten die Besucher. Der Slapy-See, ursprünglich als Schutz vor Hochwasser angelegt, ist heute ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel der Prager.

Das Höhlensystem von Koněprusy erstreckt sich auf drei Ebenen. In der Obersten konnte im Mittelalter eine Geldfälscherwerkstatt ungeniert ihrer Beschäftigung nachgehen, da die Obrigkeit sie nie finden konnte. Erst heute ist sie zu besichtigen.

Eine Reihe von Denkmälern und Städten wurden von der UNESCO auf ihre Liste für Kulturerbe der Menschheit gesetzt, so auch Kutná Hora (Kuttenberg). Diese Stadt entwickelte sich aufgrund der ergiebigen Silberminen und dem Münzrecht, für den berühmten Prager Groschen, gegen Ende des 13. Jh. zu einer der lebhaftesten und wohlhabendsten Städte Böhmens. 1420 war sie die zweitgrößte Stadt Böhmens, bis im Zuge der Hussitenkriege die Hälfte der Bevölkerung ermordet wurde. Wenn Sie in Ihrem Urlaub in Tschechien das größte Bergbaumuseum des Landes sehen wollen, dann kommen Sie in Příbram vorbei, das ein Zentrum des Bleierzbergbaus ist.

Natur Mittelböhmen