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Urlaub in Nord-Mähren im Ferienhaus

Der Osten des Landes lag ehemals auf dem Boden des Meeres. Heute ist es Bergland, das zu den ältesten geologischen Einheiten Mitteleuropas gehört. Als das Gebiet noch auf dem Meeresboden lag, wurde es von zahlreichen devonischen Vulkanen durchbrochen. Als es im Tertiär nach oben gehoben wurde und die Niedere Gesenke bildete, entstanden an den Bruchlinien erneut Vulkane. Sie sind die kleinsten ihrer Art in Tschechien. Hier befindet sich die Mährische Pforte, eine Talwasserscheide zwischen den Einzugsgebieten der Oder und der March. Sie ist Teil der großen europäischen Wasserscheide und liegt 310 m hoch. Im Westen fließt die Ludina in die March und anschließend über die Donau ins schwarze Meer. Im Osten mündet die Luha in die Oder und ihrerseits in die Ostsee.

In der Gegend liegt auch der Weißkirchener Karst mit dem Naturschutzgebiet Hůrka u Hranic und den Zbraschauer Aragonit- Höhlen (Zbrašovské aragonitové jeskyně). Die Höhlen sind durch warmes, unter Druck stehendes Thermalwasser entstanden. Sie sind einzigartig für Tschechien und stehen auf einer Länge von 300 m für die Besucher offen. Hier können Sie in Ihrem Urlaub in Tschechien so etwas Seltenes wie Geysirstalagmiten sehen. Nahe der Höhlen befindet sich der Weißkirchener Abgrund, auch Gevatterloch genannt. Der Abgrund entstand durch den Austritt von stark kohlendioxidhaltigem Thermalwasser, wobei der obere trockene Teil 69,5 m tief ist. Der untere Teil ist mit Wasser gefüllt. Der Grund des Sees wurde bislang noch nicht erreicht, Messungen sind bis in eine Gesamttiefe von 404 m vorgedrungen. Damit ist das Gevatterloch der tiefste Abgrund Mitteleuropas.

 

 

Der Aragonit in Zbrasch ist ein besonderes Material und entsteht auf biologische Art. Aragonit ist hauptbestandteil des Perlmutts und daher auch der Perlen, welche vom Mantel der Muscheln gebildet werden. Auch das Skelett der Steinkorallen besteht aus Aragonit.

Hranice (Mährisch Weißkirchen) liegt wie eine Insel umgeben von Flüssen. Die Stadt war schon in der Steinzeit besiedelt und im Altertum verlief über die Mährische Pforte die Bernsteinstraße. Das Stadtzentrum wird von den Flüssen Velika und Ludina umflossen. Vielleicht war diese wasserreiche Gegend der Grund dafür, dass sich hier zur Zeit der Österreich-Ungarischen Monarchie ein großes, innovatives Unternehmen ansiedelte, das Pumpen zur Wasserförderung entwickelte, die mit Windenergie betrieben wurden.

Nord Mähren ist ein Landstrich mit weiten fruchtbaren Niederungen die im Norden mit einer Bergkette abschliesst. Nördlich der Bergkette erstrecken sich schon die Tiefebenen des polnischen Teiles von Schlesien, die Südhänge sind zum Tal der March/Morava und zur Mährischen Pforte gerichtet. Durch die Mährische Pforte haben einst wichtige Handelsstraßen geführt. Hauptsächlich für Salz aber auch die Bernsteinstraße ging durch diese Pforte.

Das Schloss Hradec nad Moravicí und die Burg Hukvaldy sind Zeugen der alten Zeiten als Fürsten noch regierten. Sie sind neben dem Walachische Freilichtmuseum in Rožnov pod Radhoštěm und dem Wallfahrtsort Maria Pomocná nad Zlatými Horami ein muss und sollten auf Ihrer Besichtigungstour, die Sie im Ferienhaus in Tschechien planen, ganz oben stehen.

Fast jede Stadt in Mähren hat einen historischen Stadtkern. Besonders gut erhaltene Städte sind Brno, Ostrava, Olomouc, Zlín, Jihlava, Telč, Kroměříž, Znojmo, Blansko, Vyškov, Šumperk und Jeseník erwähnt werden.

Urlaub Nordmähren

 

Die Natur

  • Der Praded/Altvater ist der zweithöchste Berg in der Tschechischen Republik und das Gebiet mit höchster Schneegarantie. Schnee bis in den April ist die Regel.
  • Das Altvatergebirge/Jesenik ist ein waldreiches und rauhes Naturschutzgebiet.
  • Die Höhlen Na Spicaku und Na Pomezi befinden sich in der Nähe der Stadt Jesenik.
  • Besuchen Sie die Moorlandschaft Rejviz oder die Wasserfälle am Silberfluss.