Attraktionen auf den Ionischen Inseln

Die Ionischen Inseln bieten eine Reihe an Ausflulgsmöglichkeiten und Attraktionen. Viele historische Stätten und Sehenswürdigkeiten warten nur darauf, entdeckt zu werden. Aber auch die Natur der Inseln hat viel zu bieten. Das Angebot ist sehr vielfältig und reichhaltig. Damit Sie Ihren Urlaub in Griechenland von Anfang an richtig planen können, haben wir Ihnen hier eine Auswahl an verschiedensten Attraktionen zusammen gestellt.

Wochenmarkt auf Korfu

Dies ist noch ein echter Wochenmarkt, wie man ihn sich vorstellt. Keine Stände mit T-Shirts und Schlüsselanhängern, sondern mit allem, was der Inselbewohner und natürlich auch der Gast im Alltag benötigt: frischer Fisch, knackiges Obst und Gemüse, duftende Kräuter und blühende Blumen. Losverkäufer versuchen Sie davon zu überzeugen, Ihr Glück einmal zu versuchen und für eine kleine Stärkung laden die kleinen Cafés zwischen den Ständen ein. Der Markt ist täglich außer Sonntag am Vormittag im Wallgraben unterhalb der Odós Sp. Vlaíkoj.

Markt Korfu

Korfus Esplanade

Die großzügige Esplanade in Korfu ist der Mittelpunkt der Stadt. Hier treffen sich Jung und Alt, hier wird flaniert und gelegentlich werden öffentliche Veranstaltungen durchgeführt. Die Esplanade stammt aus dem 17. Jahrhundert und wurde von den Venezianern erschaffen. An der Westseite stehen hohe Häsuer aus dem 19. Jahrhundert. Die Cafés laden zum Verweilen ein.

Achíllion auf Korfu

Erbaut durch die österreichische Kaiserin Elisabeth, auch bekannt unter dem Namen Sisi, tront das kleine Schlösschen noch heute über der Ostküste Korfus. Umgeben von einem herrlichen Park mit zahlreichen Skulpturen, zieht es noch heute viele Besucher an. Die Kaiserin nutzte das Schloss als Urlaubsdomizil. Nach ihrem Tod kaufte der deutsche Kaiser Wilhelm das Anwesen und verbrachte regelmäßig das Osterfest dort oben. Das Schloss ist für Besucher ganzjährig geöffnet.

Archäologisches Museum Korfu

Im archäologischen Museum auf Korfu sind hauptsachlich Funde der antiken Stadt Kérkyra ausgestellt, u. a. die Überreste von zwei Tempelgiebeln, die deutlich die Entwicklung der griechischen Kunst zeigen. Aber auch andere historische Stücke sind zu sehen. Das Museum ist ganzjährig geöffnet (montags Ruhetag).

Angelókastro auf Korfu

Die Engelsburg wie sie übersetzt heißt, hat den Bewohnern im Norden Korfus schon oft das Leben gerettet. Unweit von Lákones findet man hoch über der Küste auf einem steil abfallenden Felsen die Überreste dieser Festungsanlage. Man kann die Burg zu Fuß erreichen und wird mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt

Byzantinisches Museum auf Korfu

Das byzantinische Museum ist in der Kirche Panagía Antivuniótissa untergebracht und zeigt mehr als hundert wertvolle Ikonen aus dem 15. bis 18. Jahrhundert. Die Ikonen stammen aus unterschiedlichen Kirchen der Insel und jede erzählt eine ganz eigene Geschichte. Das Museum ist ganzjährig geöffnet (montags Ruhetag).

Auf den Spuren Odysseus auf Ithaka

  • Südwestlich der Stadt Vathi befinden sich die Nymphengrotten Marmora Spilia, was übersetzt steinerne Webstühle heißt. Wahrscheinlich waren es die Stalaktiten, die zu Tausenden von der Höhlendecke herabhängen, die der Grotte ihren Namen gaben. Angeblich hat Odysseus hier die Schätze von Alkinoos versteckt.
  • Ein weiterer Schauplatz der Odyssee (lt. Homer) könnte der Rabenfelsen gewesen sein. Hier an den Arethusa-Quellen war es angeblich, wo Eumaios die Schweine seines Königs zur Tränke führte.
  • Als Stadt des Odysseus bezeichnet man die Überreste der Siedlung Alalkomeni, die sich in einer Höhle bei Aetos, nördlich von Vathi, befindet.
  • Den Palast des Odysseus hat man wahrscheinlich in den Überresten einer Siedlung bei Pelikata, nördlich von Stavros, gefunden. Die Siedlung wurde nach heutigen Erkenntnissen um 2.200 v. Chr. gegründet.

Zakynthos: Das wohl berühmteste Wrack Griechenlands

In einer verlassenen Bucht auf Zakynthos liegt das wohl berühmteste Wrack in Griechenland. Nur über das Meer erreicht man diese Bucht, deren Felswände bis zu 200 Meter in die Höhe ragen. Das Schiff war seinerzeit mit Schmuggelware beladen und geriet in einen Sturm. Als Hilfe durch die Küstenpatrouille nahte, geriet die Besatzung in Panik und steckte das Schiff in Brand. Die Überreste liegen seitdem in der Bucht.

Die Grotten von Zakynthos

  • Bei Kap Skinari liegen die sogenannten Blauen Grotten. Man kann mit kleinen Booten in die Grotten hineinfahren und wird von den unterschiedlichsten Blau- und Grüntönen, in denen das Wasser schimmert, schier verzaubert. Besucher, die hier ins Wasser gehen, erscheinen ebenfalls blau.
  • Die Xyngia-Grotte liegt weiter südlich. In ihr entspringt eine Schwefelquelle, die auch die Ursache dafür ist, dass das Meer in einem Radius von ca. einem halben Kilometer weiß ist. Der Legende nach soll in dieser Grotte einst die Nymphe Xyngia gelebt haben, die sich in einen Seemann verliebte, von ihm aber verlassen wurde und nun, immer noch traurig darüber, ihre Tränen ins Meer vergießt. Diese Tränen verleihen dem Meer angeblich die weiße Farbe.

Urlaub Zakynthos

Antike Stätten auf Kefalonia

  • Insgesamt vier Siedlungen gab es in der Antike auf Kefalonia, deren Überreste man an unterschiedlichen Stellen der Insel noch ansehen kann: die Reste der mykenischen Hauptstadt der Insel, Krane, liegen südlich von Argostolion. Reste des antiken Pale finden sich auf der anderen Seite der Bucht bei Lixourion. Oberhalb von Sami liegen die Überreste der Siedlung Same und Spuren der Stadt Pronoi befinden sich im äußersten Süden der Insel.
  • Aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. stammen die Überreste eines Temepls, der einst in Skala stand. Teile des Tempels sind in die Kirche von Skala mit eingebaut worden.
  • Felsgräber aus der mykenischen Epoche kann man Nahe des Dorfes Masarakata begutachten.
  • Die Überreste einer venezianischen Befestigungsanlage sowie die des Klosters Agios Andreas liegen noch südlich von Argostolion.

Der Höhlensee Melissani auf Kefalonia

Als Heinrich Schliemann Kefalonia besuchte, wurde er Zeuge eines Naturphänomens: zwei Mühlen wurden mit Wasser angetrieben, das vom Meer unterirdisch in einen Berg fließt. Dieses Wasser tritt erst im Höhlensee Melissani bei Sami wieder zum Vorschein, der allerding über dem Meeresspiegel liegt, es fließt also bergauf. Erklärung: Das Wasser wird durch höhergelegene Quellen in das Tunnelsystem geleitet und der dadurch entstehende Druck bewirkt, dass das Wasser bergauf fließt.

Ein Besuch der Grotte Melissani ist unbedingt empfehlenswert, besonders während der Mittagsstunden, wenn die meiste Sonne ins Innere der Grotte dringt.

Paxi

Die große Seegrotte Ipapanti ist ein atemberaubendes Ausflugsziel von der Insel Paxi aus. Es liegt ca. zwei Seemeilen von Paxi entfernt und ist per Motorboot vom Fischerdörfchen Lakka, das in einer geschützen Bucht liegt, gut zu erreichen.