Reisetipps mit Hund

Sie nehmen Ihr vierbeiniges Familienmitglied am liebsten mit in den Urlaub mit Hund? Das ist gut so, denn grundsätzlich sind Hunde soziale Tiere und werden nicht gerne von Ihrer Familie getrennt. Außerdem möchten Sie viel Zeit mit Ihrem Vierbeiner verbringen und ihm Abwechslung durch neue Gerüche, Umgebung usw. bieten. Wenn Sie mit Hund auf Reisen gehen oder gar Fliegen mit Hund, sollten Sie dies vorab sorgfältig planen. Denken Sie zunächst darüber nach, was Sie Ihrem Hund zumuten möchten bzw. können: Fährt er gerne Auto, wird er schnell reisekrank oder liebt er es zu verreisen?

Verreisen mit Hund

Ob Fliegen, Auto fahren oder mit der Fähre, es gibt viele Anreisemöglichkeiten. In vielen Ländern gelten darüber hinaus spezielle Einreisebestimmungen, die zu beachten sind. Auch über Aktivitäten vor Ort sollten Sie sich informieren, damit Sie ohne Probleme in den verdienten Hundeurlaub starten können. Lesen Sie hier zunächst, wie Sie sich beim Reisen mit Hund am besten verhalten.

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Auto mit Hund

Vater mit Kindern im Kofferraum

Haben Sie sich für die Anreise mit dem Auto entschieden? Dann zählen Sie zu den 90 % der Hundeurlauber, die die Anreise mit dem eigenen Pkw bevorzugen. Die Fahrt mit dem Auto mit Hund ist die wohl entspannteste und flexibelste Art und Weise in den Urlaub mit Hund zu reisen. Denn hier können Sie einpacken, was Sie benötigen, sind mobil vor Ort und Ihr Vierbeiner kennt die Fahrt mit dem vierrädrigen Gefährt bereits. Damit Sie perfekt vorbereitet sind, haben wir Ihnen Tipps zur Anreise mit dem Auto zusammengestellt:

Sicherung des Hundes im Auto: Nach § 23 der Straßenverkehrsordnung müssen Hunde im Pkw gesichert werden, damit im Falle eines Unfalls Ihr Vierbeiner sowie andere Verkehrsteilnehmer nicht zu Schaden kommen. Hierfür eignen sich sowohl spezielle Autotransportboxen, Gepäcknetze als auch Anschnallgurte mit einem speziellen Hundegeschirr.

Damit sich Ihr Vierbeiner in seiner Transportbox wohlfühlt, sollten Sie eine bekannte und kuschelige Decke hineinlegen. Außerdem ist ein gutes Reisezubehör wie ein mobiler Fressnapf und eine Trinkflasche empfehlenswert.

Beste Reisezeit: Bevorzugen Sie die kühleren Nachtstunden oder frühen Morgenstunden, so können Sie die große Hitze vermeiden. Denn bereits 15 Minuten bei 40 Grad können für Ihren Vierbeiner tödlich sein.

Vorbereitung des Vierbeiners: Ihr vierbeiniger Begleiter sollte vor der Reise ausreichend trinken und ca. acht Stunden vor der Fahrt die letzte Mahlzeit erhalten. So können Sie eine stressbedingte Magendrehung bzw. Reiseübelkeit verhindern.

Genügend Pausen einlegen: Nach zwei Stunden Fahrt sollten Sie eine Pause einlegen. Ideal für einen kurzen Zwischenstopp ist ein im grünen liegender Rastplatz, auf welchem Sie in der Pause eine Runde Gassi gehen können bzw. etwas Spielen können. Bieten Sie ihm auf jeden Fall etwas zu trinken an.

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Fähre mit Hund

Junge mit Hund an einem Bootssteg

Je nach Reiseziel kann es vorkommen, dass Sie einige Stunde mit der Fähre fahren müssen. Damit die Anreise per Fähre mit Hund möglichst stressfrei verläuft, haben wir hier einige Tipps für Sie:

Bevor Sie dies in Betracht ziehen, sollten Sie testen, ob Ihr Hund bei der Fahrt mit einem Schiff bzw. einer Fähre seekrank wird.

Die Bestimmungen der einzelnen Fährgesellschaften unterscheiden sich, sodass einige die Mitnahme von Hunden allgemein verbieten. Ist die Mitnahme erlaubt, dann gibt es verschiedene Regelungen zum Transport: Je nach Fährgesellschaft darf der Hund nur im Auto, an Deck oder in einer speziellen Haustierkabine mitfahren.

Während der Fahrt: Versorgen Sie Ihren Vierbeiner mit einer gewohnten Decke, seinem Futter und Wasser. Wenn Ihr Vierbeiner mit an Deck kommen darf, sollten Sie ihm genügend Auslauf bieten. Bitte beachten Sie hier, dass häufig eine Maulkorb- und Leinenpflicht vorgeschrieben ist. Sofern möglich, sollten Sie während der Überfahrt bei Ihrem Vierbeiner bleiben, dies vermittelt ihm Sicherheit und Geborgenheit.

Da es auf den meisten Fähren nur einen kleinen Lösebereich für Hunde gibt, ist es ratsam vor der Überfahrt noch eine Runde Gassi zu gehen.

 

Fliegen mit Hund

Fliegen mit Hund

Wenn Sie sich für ein weit entferntes Reiseziel entschieden haben, so ist es meist schneller und bequemer mit dem Flugzeug zu erreichen. Diese Art der Anreise bedeutet jedoch meist viel Stress für Ihren Vierbeiner. So müssen z.B. große Hunde in einer Transportbox im Frachtraum des Fliegers untergebracht werden. Falls Sie Ihrem Vierbeiner diese Strapazen ersparen können, sollten Sie das tun. Dennoch geben wir Ihnen einige Tipps für das Fliegen mit Hund:

Prüfen Sie vorab die Flugtauglichkeit Ihres Vierbeiners: Je nach Hunderasse ist es aus gesundheitlichen bzw. rechtlichen Gründen nicht möglich zu fliegen. So sollten Hunde mit platter Nase wie z.B. Mops oder Boxer möglichst nicht fliegen. Je nach Airline dürfen zudem einige Hunderassen, die als gefährlich eingestuft werden, nicht mitfliegen.
 

Frühzeitig buchen: Damit die Anreise mit dem Flugzeug möglichst entspannt verläuft, sollten Sie Ihren Flug mindestens ein halbes Jahr vorher buchen. Hier sollten Sie darauf achten einen Flug ohne Zwischenstopp zu buchen. Darüber hinaus sollten Sie sich über die jeweiligen Bestimmungen der Airline informieren. Falls Sie mit Ihrem Vierbeiner fliegen, der mit in die Kabine darf, so sollten Sie dies bei der Buchung direkt angeben, da meist nur bis zu vier Hunde in der Kabine erlaubt sind. Zudem gilt es auch, sich über die jeweiligen Einreisebestimmungen des Reiseziels zu informieren und wichtige Punkte wie Impfungen und Quarantänebestimmungen zu berücksichtigen.

Unterbringung des Vierbeiners: Kleine Hunde (maximal 5-8 kg) dürfen bei den meisten Airlines in einer Transportbox mit den Maßen von ca. 55x40x20 cm mit in die Kabine. Größere Hunde fliegen in einer Transportbox im Frachtraum mit. Reist Ihr Vierbeiner in der Kabine mit, sollten Sie zwei Stunden, bei der Reise im Frachtraum, drei Stunden vor Abflug am Flughafen sein. Am besten gewöhnen Sie Ihren Vierbeiner bereits Wochen oder Monate vor dem Flug an die vorgeschriebene Transportbox.

Der Abflugtag: Unternehmen Sie mit Ihrem Vierbeiner am Tag des Abflugs einen ausgiebigen Spaziergang, damit dieser ausgelastet ist und den Flug vielleicht sogar verschläft. Außerdem sollten Sie darauf achten Ihren Vierbeiner zwölf Stunden vor dem Flug nicht mehr zu füttern. Um Ihren Hund mit Wasser zu versorgen, können Sie ihm einen Napf mit Eiswürfeln füllen, dadurch kann kein Wasser auslaufen.

Beruhigungsmittel – Ja oder Nein: Rund um das Thema Beruhigungsmittel für Vierbeiner laufen kontroverse Diskussionen. Tierärzte raten meist von chemischen Beruhigungsmitteln ab, da diese oft zu Kreislaufproblemen, bis hin zum Tod des Hundes führen können. Eine gute Alternative stellen pflanzliche Mittel dar. Lassen Sie sich am besten frühzeitig von Ihrem Tierarzt beraten und probieren Sie das Mittel bereits einige Tage bis Wochen vor Abflug aus. So können Sie feststellen ob Ihr Vierbeiner das Mittel gut verträgt und auf welche Dosis er reagiert.

Egal für welche Art der Anreise Sie sich entscheiden, wir wünschen Ihnen eine gute Fahrt und einen erholsamen Urlaub mit Hund in Ihrem NOVASOL Feriendomizil!

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